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Beitrag  Admin am Di Nov 15, 2016 3:14 pm

Der böse Count Zarth Arn ist wirklich ein übler Typ, einer von der schlimmsten Sorte die so im Universum rumgurken, denn er will gleich die ganze Macht darüber an sich reißen ! Aber dann ist da noch der "Emperor", und das ist der Chef von den Guten. Der entsendet sogleich ein ganzes Aufklärungsschiff um das Schlimmste noch zu verhindern. Dummerweise gerät das Schiff aber in ein "Teilkräftefeld" und kurz darauf gelten Schiff samt Besatzung als verschollen. Unter ihnen befindet sich auch Simon, Sohn des "Emperors". Dessen Hoffnung ruht nun allein auf den Schultern der beiden Schmuggler Acton und "Stella Star" ach ja, und natürlich Polizeiroboter Elle.

Nur ein Jahr nach dem gigantischem ersten "Star Wars" Film und dessen Erfolg haben die Italiener auch schon einen ersten Flic parat : "Star Crash" heißt das Meisterwerk diesmal und wurde von Luigi Cozzi inszeniert. Dem ist sowas auch nicht neu, er hat diese Arbeitsweise z.B. schon bei " Astaron - Brut des Schreckens ", einem dreisten "Alien " Plagiat praktiziert. Und während ich damals in der Wochenendabendvorstellung nahezu allein im Kino saß, gilt der Film heute nahezu als Kult. Tja, so ändern sich die Zeiten...aber was schon bei "Star Wars" funktioniert hat, das könnte ja auch hier funktionieren, wird er sich gedacht haben, - und lässt zur Einleitung erstmal eine Schrifttafel mit einigen Ereinigssen nach hinten losfahren. Sowas kommt immer gut ! Und dann das Mutterschiff durch's Bild fahren...

Ach, der Luigi ! Der filmt fast immer irgendwie dasselbe ab. Der Himmel durch den seine tapferen Astronauten hier müssen, der blinkt und blitzt in allen Farben, so das wahrscheinlich alle damalig zur Verfügung stehenden Discokugeln dafür herhalten mussten. Ein Spektakel das ich so und in der Form wohl nie wieder sehen durfte. Auch im Allgemeinen ist das Werk recht poppig gehalten und überall in den Raumschiffen gibt es viele grosse bunte Knöpfe die man drücken kann und manchmal wohl muss, wenn man's eilig hat.

Das kleine Kleinod hat aber außerdem auch noch Stars zu bieten ! Z.B. Genre Amazone  Caroline Munro als "Stella Star" ( toller Name ! ) und  Christopher Plummer  als "Emperor". Was letzteren dazu bewogen hat diese Rolle anzunehmen, darüber herrscht derzeit noch Uneinigkeit. Bei Caroline Munro ist man ja meist auf B und auch C - Filme gefasst, denn das ehemalige Model hatte leider nie viel Glück mit der Auswahl ihrer Rollen, blieb aber dem Genre zur Freude der Fans immer treu. Den Produzenten war wohl klar das sie hier nicht viel reissen können und haben vermutlich auch aus diesem Grund die Munro angerufen, da sie zumindest dann einen Trumpf in der Hand halten. Auffallend ist jedoch das die arme "Stella Star" den halben Film über in einer Art futuristischem Bikini rumlaufen muss, während ihre männlichen Kollegen, - unter ihnen auch der junge David Hasselhoff - oft geschlossene Raumanzüge tragen. Aber wie heisst es so schön..."im Weltraum hört Dich niemand frieren...*äh* schreien, mein ich natürlich. Zumindest war einer von beiden sicher falsch angezogen, ich vermute da einen leichten Drehbuchfehler. Aber ist nicht so schlimm...

David Hasselhoff ist natürlich wie gewohnt Spitze. Nach "Vanilleeis und Pettingcoats" ( kein Schreibfehler ! ) , wo seine Rolle noch nicht die grösste war, war dies erst sein zweiter Kinofilm. Und hier hat er schon eine der Hauptrollen ! Das der ehemalige Bademeister mit seiner Erfolgsserie "Baywatch" nicht baden ging sondern zudem mehrere Kinofilm drehte war klar. Nach Erfolgen als Schauspieler wie auch als Sänger ( Looking for Freedom ) sah er sich dann ja zuletzt für den Fall der Berliner Mauer verantwortlich und nachdem sich die Deutschen immer öfter in die Haare kriegten und die Angebote ausblieben machte er sich wohl selbst dafür verantwortlich und griff auch mal zur Flasche. Aber nun sind diese Zeiten vorbei, denn der Erfolg hat ihn wieder in seine Arme geschlossen : 2015 hat er zuletzt "Sharknado 3" bei der berühmten "The Asylum" Schmiede abgedreht. Dort steht ihm dann u.a. auch die 80iger "Traumfrau" Bo Derek zur Seite. Na denn...

Bei allem was hier schlecht ist fällt auf das die Dialoge am übelsten sind. An denen beteiligt sich mit stets irrem Grinsen auch Count Zarth Arn, der von Joe Spinell  gegeben wird. Caroline Munro und Joe Spinell kannten sich ja bereits aus "Maniac" und ich habe nicht den geringsten Zweifel das es sie bei dem Typ echt gegruselt hat, da Spinell diese irren Typen ganz sicher nicht nur gespielt hat. Aber was soll's...

Wer hier zumindest ein spanendes SF Spektakel erwartet, oder etwas a'la "Star Wars", der wird wohl eher im falschen Film sein. Wer die Munro sehen und vielleicht ein paar Akteuren zusehen will, wie sie zwischen dümmlichen Hilfsarbeiterkulissen zusammengestellten hin und herstolpern und noch dümmlichere Kommentare von sich geben, der ist hier goldrichtig. So gibt denn z.B. der "Emperor" gegen Ende des Films einen bedeutungsvollen Satz von sich, der da lautet : "Du weißt, mein Sohn, ich wäre nicht Kaiser der Galaxis, wenn ich nicht über irgendwelche Kräfte verfügte. Imperial Battleship, halt den Fluss der Zeit an !" Funktioniert leider nur 3 Minuten, aber immerhin. An einer anderen Stelle hat Stella Grund zur Freude. Sie stellt fest : "Diese sind vorprogrammierte Computer ! Sie werden für immer laufen !" Na, da kann man doch nun echt nicht meckern !

Aufgrund des galakischen Erfolges enstanden dann auch im Fahrwasser dieses Films noch weitere. Einer davon war "Star Crash 2", bzw. "Flucht von Galaxy III" und entstand 1981. Die Rolle der "Belle Star" spielte hier eine gewisse Sherry Buchanan, mir völlig unbekannt, aber zu sehen in nicht wenigen Genre - Produktionen. Und der hier ? Nein, das ist sicher kein "Star Wars", es sei denn man sieht es von der anderen Seite her, "von der dunklen Seite". "Star Crash" ist eher ein "Star Trash" !

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